· tar, den 07.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: weissgarnix.de
Selbst auf die Gefahr hin, zunehmend zu klingen wie eine Schallplatte mit Sprung: auch dieses Spezifikum des deutschen Arbeitsmarktes, über das heute in der FTD berichtet wird, hängt direkt mit unserer unseeligen wirtschaftspolitischen Fixierung auf den technologisch geprägten Exportsektor zusammen: wer nur ein Mindestmaß an Bildung bzw. beruflicher Qualifikation vorweisen kann, wird in Deutschland doppelt so leicht arbeitslos, als anderswo in Europa.
Die Gründe dafür sind wirklich leicht nachvollziehbar: im Exportsektor haben nur die besserqualifizierten eine Chance, und im Binnenmarkt werden mangels Investitionen und fehlender Anreize viel zu wenig Jobs geschaffen, die das unterste Segment der Erwerbspopulation auffangen könnten. Außerdem setzt unser Sozialsystem dafür auch arbeitnehmerseitig die völlig falschen Anreize.
Arbeitsmarkttechnisch ist der deutsche Binnenmarkt ein “vicious circle”, wie er im Lehrbuch steht: für Unternehmer ist es nicht interessant, zu investieren und Jobs zu schaffen, und für potenzielle Arbeitnehmer ist es, relativ zur Sozialhilfe, nicht lukrativ, sich um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Voilà. Und statt sich des Problems vernünftig anzunehmen, spielt die Politik ein lustiges “Wer sich zuerst bewegt, verliert!”, denn wenn die Arbeitgeber fordern, die Sozialhilfe sollte runter, dann kommt sofort der Aufschrei “Neoliberale Ausbeuter!”, und wenn arbeitnehmerseitig der Ruf nach “Jobs, von denen man leben kann” laut wird, dann werden diese postwendend mit “Zu teuer!” abgebügelt. Beide mögen aus ihrer jeweiligen Sicht rechthaben, nur auf einen grünen Zweig werden wir so garantiert nicht kommen...
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· tar, den 07.09.08 in Afrika, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Rund drei Millionen Kinder in den Ländern am Horn von Afrika sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF derzeit vom Hungertod oder schwerer Unterernährung bedroht. Diese Zahl könnte noch dramatisch steigen, wenn nicht bald Hilfe komme, warnte UNICEF- Regionaldirektor Per Engebak.
Vor allem in Somalia, wo andauernde Gewalt und Flüchtlingselend schon viele Kinder zu einem Leben voller Mangel zwängen, habe die Dürre zusammen mit dem Anstieg der Lebensmittelpreise zu einer weiteren Verschlechterung geführt. So seien in den am schwersten von der Dürre betroffenen Gebieten die Lebensmittelpreise in den vergangenen acht Monaten um 200 Prozent gestiegen...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Hat die US-Notenbank die Kreditkrise hervorgerufen, damit es zur Katastrophe kommt?
Einen anderen Schluss lässt der Lauf der Dinge kaum zu.
Rückblende
Anlässlich eines Dinners im Jahre 2004 traf ich mich einigen Börsenexperten aus den USA. Diese erzählten wirklich Unglaubliches: In den USA würden Banken an mittellose Menschen in großem Umfang Geld ausleihen, damit sie Häuser kauften. Es wären auch schon Obdachlose mit 6stelligen Dollarsummen bedacht worden. Das Ding hätte auch einen Namen. Man würde dieses Marktsegment „Subprime“ nennen. Bedeutet: Menschen bekommen Kredite, ohne dass nach Bonität oder Sicherheiten gefragt wird.
Ich dachte zunächst, die beiden Experten würden einen Scherz machen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Banken im großen Stil solche Geschäftspraktiken betreiben. Wer sollte für diese Schulden grade stehen? Wie konnte man so etwas in seinen Büchern halten, ohne dass die Bankaufsicht zuschlägt?
Die Antwort war einfach: Diese Kredite würden zerstückelt und mit anderen Schulden zusammengepackt, vermengt und vermischt. Anschließend würden Sie den Rating-Agenturen vorgelegt, welche dann ein Tripple-A-Prädikat ausstellten. Sodann würden diese neu verpackten Schulden in alle Welt verkauft.
„Und wer kauft so etwas?“ fragte ich besorgt...
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· tar, den 07.09.08 in Deutschland, Probleme, Soziales, Verschwörung
Quelle: bz-berlin.de
Die Steuer-Affäre um Thilo Sarrazin (SPD). Nachdem seine Behörde Steuerdaten von drei Abgeordneten veröffentlicht hat (B.Z. berichtete), geht der Petitionsausschuss nun einem neuen bösen Verdacht nach: Angeblich soll es in der Finanzverwaltung Dateien über unliebsame Bürger geben. Inhalt: heikle Finanz-Informationen über die Betreffenden.
Über die Existenz solcher Listen hat ein Mitarbeiter des Finanzamtes Mariendorf berichtet, der sich innerhalb der Behörde gemobbt fühlte und sich einem Abgeordneten anvertraute. Laut diesem Zeugen gibt es zwei Dateien. „Eine für normale Bürger, die steuerrechtlich auffällig geworden sind, und eine zweite über unbequeme Politiker“, sagt der FDP-Abgeordnete Rainer-Michael Lehmann. „Wenn es erforderlich ist und Bürger Probleme machen, werden die Dateien geöffnet.“
Lehmann verdächtigt vier hochrangige Beamte der Finanzbehörde, solche Listen zu verwalten. „Ich weiß nicht, wie viele Bürger in den Dateien auftauchen. Mein Wunsch wäre ein Besuch der Staatsanwaltschaft, um Akten zu beschlagnahmen.“...
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· tar, den 07.09.08 in Geologie, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: dasgelbeforum.net
Die Arktis schmilzt nicht wie befohlen
Es ist erst einige Wochen her, da verkündeten die Medien mit grosser Panikmache, das Eis am Nordpol würde dramatisch verschwinden. So schrieb der „seriöse“ Schmiergel am 26.6.08 einen Artikel mit der Überschrift „Nordpol könnte im Sommer erstmals eisfrei sein“ Es wurde sogar darin behauptet „Dieser Sommer dürfte besonders warm werden - und laut Experten sogar Segeltörns möglich machen.“
Tja, leider wird es nichts mit Baden und Segeln dort, denn die Arktis weigert sich diesen Klimahysterikern zu folgen, sie will einfach nicht schmelzen. Im Gegenteil, die Eisfläche ist so gross wie schon seit langem nicht mehr.
Die arktische Schmelze ist praktisch abgeschlossen für dieses Jahr, denn der Sonnenstand ist bereits knapp über den Horizont und wird in fünf Wochen für die Winterzeit ganz verschwinden. Keine der überdramatisierten Vorhersagen sind eingetroffen.
Im Gegenteil. Wenn man sich die Satellitenbilder der NASA anschaut, so sieht man, dass die Eisfläche grösser ist als 2007 und gleich ist wie 2002, 2005 und 2006. Das Bild unten zeigt sogar, dass die Eisfläche am 11. August 2008 um 30% grösser war als am 12. August 2007...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Der Finanzbranche stehen erneut schwere Wochen bevor: Der US-Investment-Bank Lehman Brothers drohen offenbar Milliardenverluste. Experten rechnen unterdessen auch mit Zusammenbrüchen bei den großen Geldhäusern.
Die Aussichten für die Finanzbranche trüben sich einmal mehr ein. So sollen der angeschlagenen US-Investmentbank Lehman Brothers weitere Milliardenverluste drohen.
Im Juni hatte Lehman mit 2,8 Milliarden Dollar erstmals in seiner Geschichte als börsennotiertes Unternehmen einen Verlust gemeldet. In Presseberichten war zuletzt auch von einem weiteren Milliarden-Minus im laufenden dritten Quartal die Rede.
Offenbar muss das Geldhaus zum Ausgleich nun Geschäftsteile veräußern. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters erwägt Lehmann die teilweise Trennung von seiner Vermögensverwaltung...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: handelsblatt.com
In den USA droht vielen Banken der Kollaps. Das bereitet Fed-Chef Ben Bernanke erhebliche Kopfschmerzen.
Es war der Traum praktisch eines jeden Amerikaners: Eine Sommerresidenz oder ein Altersruhesitz unter Palmen in den sonnenreichen Bundesstaaten Florida und Kalifornien. Und lange verhießen billige Bankkredite und ein stetig steigender Beleihungswert der Immobilien die leichte Erfüllung dieses Traums. Heute – gut ein Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise – stehen viele dieser Prachtbauten leer oder zum Verkauf. Die Preise fallen ins Bodenlose. Und auch die kreditgebenden Banken sind nur einen Schritt vom Abgrund entfernt. Amerika droht – jenseits spektakulärer Insolvenzfälle wie bei Bear Stearns – ein flächendeckendes Bankensterben.
Viele der 600 im Boom zwischen 2000 und 2007 gegründeten Institute stehen mit dem Rücken zur Wand. „Hunderte von Banken riskieren derzeit den Bankrott“, urteilte jüngst Nouriel Roubini, Wirtschaftsprofessor an der Universität von New York. Die typische US-Kleinbank mit einer Bilanz von weniger als vier Mrd. Dollar habe mehr als die Hälfte davon im Immobiliensektor investiert. Das sei angesichts der Immobilienkrise zu viel und werde einen Großteil in den Ruin treiben. Selbst größere Regionalinstitute mit Immobilienengagements vor allem in den Sonnenstaaten seien bedroht...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Bisher sind in den USA vor allem kleinere Banken der Hypothekenkrise zum Opfer gefallen. Nun warnt der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff: Bald werde es eine große US-Bank treffen.
"Die USA sind noch nicht über dem Berg", sagte Rogoff am Dienstag auf einer Finanzkonferenz in Singapur. "Ich würde sogar weiter gehen und sagen, das Schlimmste kommt noch." In den kommenden Monaten werde es nicht nur den Zusammenbruch einiger mittelgroßer Banken geben. "Es wird eine große sein, eine der Investmentbanken oder Großbanken."
Im Zuge der Kreditkrise sind elf Banken in die Pleite geschlittert, acht davon dieses Jahr, sie werden momentan von der US-Einlagensicherung FDIC verwaltet. Bisher handelt es sich um kleinere Institute. Konkret geht es um First Priority, Indymac, First National Bank, First Heritage Bank, Metropolitan Savings Bank, Netbank, Miami Valley Bank, Douglass National Bank, Hume Bank, ANB Financial, First Integrity. Auf der Problemliste der FDIC stehen allerdings noch weitere 70 Banken...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: dasgelbeforum.net
Forget it, this is history --- this is not what's happening in the market. From what I see, the markets are telling us to prepare for hard times, and a global spate of the worst deflation to be seen in generations. This is why gold has been sinking, this is why stocks have been falling --- big money, sophisticated money, is cashing out, raising cash, preparing for world deflation. This is probably why Lowry's Selling Pressure stays at its high, smart money is selling into the stock market, day after day. They're raising cash in preparation for the hard times when deflation is in the saddle. Deflation is ushering in the new strong dollar. Big money sees deflation and the lower rates that go with deflation. Look, if you have five million dollars and you are only receiving 2% in interest on your money, that's only an income of hundred thousand dollars on your five million. Big money realizes that in a deflation you need a mountain of cash to keep up your lifestyle...
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· tar, den 07.09.08 in Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: handelsblatt.com
Mehrere Ökonomie-Nobelpreisträger sind der Ansicht, dass die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden ist. "Die Finanzkrise ist nicht unter Kontrolle und könnte noch viel schlimmer werden", sagte Clive Granger, der die höchste Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaftler im Jahr 2003 erhielt, dem Handelsblatt im Vorfeld des am Mittwoch in Lindau beginnenden dritten Ökonomie-Nobelpreisträgertreffens.
Noch handele es sich überwiegend um eine Finanzkrise. "Sollte diese aber in großem Stil auf Realwirtschaft und Arbeitsmarkt übergreifen, dann wird es richtig ungemütlich", warnte Granger.
Sein Kollege Myron Scholes, Nobelpreisträger des Jahres 1997, ist ähnlich skeptisch: "Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden. Die Schwäche des Finanzsektors wird die Weltwirtschaft noch eine Weile belasten", sagte Scholes der Zeitung. Daniel McFadden, der 2001 den Nobelpreis erhielt, ist ebenfalls "sehr besorgt". "Die rückläufige Kreditvergabe wird eine Kaskade von Unternehmenspleiten nach sich ziehen. Das wird die Investitionen und das Verbrauchervertrauen massiv belasten."...
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